Die ersten Hochgeschwindigkeitszüge im Geburtsland der Eisenbahn waren ein Flop. Für damalige Verhältnisse war der Advanced Passenger Train das "Non-Plus Ultra". Keine anderen Züge hatten so viele technische Neuerungen wie die APT. Doch durch Streiks und etlichen Pannen, die nicht immer nur auf die Züge zurückzuführen waren, blieb es bei drei Einheiten. Daher wurden sie kurze Zeit nach dem Betriebsbeginn ausrangiert. Es folgten die High Speed Trains, welche lange Zeit die schnellsten Dieseltriebzüge der Welt waren. Ohne technische "Spielereien" erfreut sich diese Zuggattung noch heute großer Beliebtheit bei der Bevölkerung.
Schon frühzeitig begann sich die BR Gedanken um einen neuen Hochgeschwindigkeitszug zu machen, der sich für den Einsatz von London nach Paris unter dem Ärmelkanal eignen würde. Schließlich einigten sich British Rail und SNCF auf das Gemeinschaftsprojekt "Trans Manche Super Train", das später "Eurostar" getauft wurde. Um den mechanischen Teil der Superzüge kümmerten sich die Franzosen, um den elektrischen die Engländer. Nach einer langen Bauzeit des Eurotunnels und einem verspäteten Start des Zugbetriebes ist die Verbindung sehr erfolgreich geworden, leider aber nicht kostendeckend.
Im Jahr 2000 war zu lesen, dass die Virgin Rail Group in England 55 bis 60 TGV-Derivate beschaffen wollte. Diese 330 km/h schnellen Superzüge mit dem Namen Virgin à Grande Vitesse (VGV) sollten zwischen London, Paris, Amsterdam und Köln pendeln. Das Vorhaben wurde jedoch eingestellt. Dafür rollen seit einigen Jahren Verwandte des Pendolinos auf der West Coast Main Line durch das Vereinigte Königreich.
Bereits 1970 gab es in England den ersten Hochgeschwindigkeitszug. Dieser Zug wurde mit Gasturbinen angetrieben, besaß Luftfederung und Neigetechnik. Gleich nach den ersten Probefahrten bestellte British Rail drei elektrische Versionen des Zuges. Schade, dass sie durch viele Pannen kurze Zeit später wieder von der Bildfläche verschwanden.
Aktualisiert am: 29.05.2004
Die High-Speed-Trains sind die schnellsten Dieseltriebzüge der Welt und bei den Fahrgästen beliebt. Einsatzgebiet sind die nicht elektrifizierten Strecken, werden aber nach und nach durch modernere Dieseltriebzüge ersetzt.
Aktualisiert am: 02.03.2004
Jahrzehnte nach dem letzten Neigezug beschleunigt der Pendolino von Alstom den IC-Verkehr auf der kurvenreichen West Coast Main Line.
Aktualisiert am: 07.06.2007
34 Züge mit dem Namen "Voyager" und der Baureihenbezeichnung 220 sind ohne Neigetechnik. Weitere 44 Züge mit der Bezeichnung "Super Voyager" (Baureihe 221) können sich aber in den Kurven neigen.
Aktualisiert am: 02.03.2004
Der erste echte internationale Hochgeschwindigkeitszug und ein Beweis, dass ein Gemeinschaftsprodukt mehrerer Nationen mit großen Erfolg realisierbar ist. Aufgrund der hohen Sicherheitsbestimmungen ist der Zug auch technisch gesehen einmalig. Er verbindet London mit Paris und Brüssel. Ab 2011 werden alle 28 Kompositionen technisch und optisch runderneuert.
Aktualisiert am: 30.10.2010
Im Oktober 2010 gab der Betreiber "Eurostar International Ltd." bekannt, zehn neue Züge zu beschaffen, allerdings keine TGVs von Alstom, sondern Superzüge von Siemens, die auf der Velaro-Plattform basieren und die Typenbezeichnung e320 tragen werden.
Aktualisiert am: 08.10.2010
Der Eurotunnel ist der längste unterseeische Tunnel der Welt. Nur mit Hilfe der neuesten technischen Errungenschaften war dieses Mammutprojekt zu bewältigen. Weiterhin erfahren Sie, welche Sicherheitsmaßnahmen beim Bau des Tunnels beachtet worden sind.
Aktualisiert am: 21.07.2006
Die High Speed 1 ist in England die erste Neubaustrecke. Auf ihr fahren die Hochgeschwindigkeitszüge mit bis zu 300 km/h vom Kanaltunnel bis nach London.
Aktualisiert am: 10.06.2008