Eigentlich wollte Italien eine Vorreiterrolle im internationalen Schienenschnellverkehr spielen. Bereits 1914 begannen die Bauarbeiten für eine Schnellbahntrasse zwischen Rom und Neapel. Die Italiener nannten sie "Direttissima", was "Route" bedeutet. Diese Neubaustrecke ging 1927 in Betrieb. Erst 1987 jedoch kamen die ersten Hochgeschwindigkeitszüge der Baureihe ETR 450 auf die Gleise.
1994 lieferte die Industrie die zweite Schnellzuggeneration aus — den ETR 460. Für den Einsatz in die Schweiz gründete man die Cisalpino AG, die neun leicht modifizierte Varianten des ETR 460 beschaffte und die Baureihennummer ETR 470 bekamen. 1997 orderte die Italienische Staatsbahn FS erneut 15 Fahrzeuge, die sowohl für 3 kV Gleichstrom als auch 25 kV 50 Hz Wechselstrom geeignet sind. Alle bisher erwähnten Züge werden "Pendolino" genannt, denn sie sind mit der berühmten Neigetechnik von FIAT (heute: Alstom) ausgerüstet, die es den Fahrzeugen ermöglicht, besonders schnell auf kurvigen Strecken voranzukommen.
Trotz einer Maximalgeschwindigkeit von 200 bis 250 km/h musste die FS noch eine auf Schnellstrecken spezialisierte Baureihe kaufen — den ETR 500. Mit 300 km/h Spitzengeschwindigkeit und ohne Neigetechnik nutzt diese Zuggattung vor allem die bestehenden Neubaustrecken. Derzeit ist ein umfangreiches Neu- und Ausbauprogramm des italienischen Schienennetzes im Gang, um noch schneller zwischen den wichtigsten Städten reisen zu können.
Die private italienische Eisenbahngesellschaft NTV, zu der auch Ferrari zählt, möchte ab dem Fühjahr 2012 eigene Schnellbahnverbindungen zwischen Großstädten anbieten. Dafür wurden 25 Ultra-Hochgeschwindigkeitszüge der Bauart "AGV" von Alstom gekauft, die dann im direkten Wettbewerb mit den ETR-Zügen stehen.
Italiens fünfzehn erste Hochgeschwindigkeitszüge. Dank ihrer aktiven Neigetechnik erzielen sie besonders auf kurvenreichen Strecken kurze Fahrzeiten. Das äußere Design war schon beim Erscheinen des Zuges nicht mehr zeitgemäß. Zuerst nur mit Erstklass-Sitzplätzen ausgestattet, erfolgte später ein Umbau in gemischtklassige Garnituren.
Aktualisiert am: 12.12.2004
Diese zehn Züge verfügen über eine verbesserte Version der Neigetechnik und sind druckdicht. Drei Einheiten sind Zweisystemfahrzeuge für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich. Nur zwei Drittel der neunteiligen Züge sind angetrieben, was aber durch eine höhere Motorenleistung ausgeglichen wird.
Aktualisiert am: 15.04.2007
Aufgrund des Namens der Betreibergesellschaft sind die neun Züge unter der Bezeichnung „Cisalpino“ bekannt. Die neunteiligen Garnituren sind für Fahrten in die Schweiz und nach Deutschland bestimmt. Durch das Einsatzgebiet bedingt, liegt die Höchstgeschwindigkeit bei nur 200 km/h.
Aktualisiert am: 15.04.2007
Die Auslieferung der fünfzehn Neigezüge begann 1997. Auf der Eurailspeed '98 konnte er von der internationalen Öffentlichkeit besichtigt werden. Vorerst für alte Strecken bestimmt, sind sie für 25 kV 50 Hz Wechselstrom vorbereitet, um auf künftigen Schnellstrecken fahren zu können. Die ETR 480 sind die neuesten Pendolino-Triebzüge.
Aktualisiert am: 02.03.2004
Italiens reinrassige Hochgeschwindigkeitszüge, ähnlich dem ICE 1. Ohne Neigetechnik ist er vor allem auf die Direttissimas angewiesen, auf denen die ETR 500 bis 300 km/h schnell fahren können. Die erste Lieferung umfasste 30 Einsystemzüge.
Aktualisiert am: 07.10.2005
Die zweite Serie von 30 ETR 500 II Zweisystemzügen mit modifizierter Nase und Änderungen im Fahrgastbereich sind vor allem für die neuen Hochgeschwindigkeitsstrecken ausgerichtet.
Aktualisiert am: 17.10.2005
Im Februar 2004 bestellten sowohl TrenItalia als auch Cisalpino AG Pendolino-Neigezüge der 4. Generation. Neben einer Erhöhung des Komforts und der Sicherheit erfüllen diese Baureihen die TSI-Norm.
Aktualisiert am: 15.04.2007
Im Februar 2004 bestellten sowohl TrenItalia als auch Cisalpino AG Pendolino-Neigezüge der 4. Generation. Neben einer Erhöhung des Komforts und der Sicherheit erfüllen diese Baureihen die TSI-Norm.
Aktualisiert am: 15.04.2007
Trenitalia unterzeichnete mit Bombardier und AnsaldoBreda einen Vertrag zur Lieferung von 50 Hochgeschwindigkeitszügen auf Basis der ZEFIRO-Plattform. Ab 2013 sollen die ersten Garnituren anrollen.
Aktualisiert am: 08.01.2012
Die private Eisenbahngesellschaft NTV in Italien bestellte beim TGV-Hersteller Alstom in Frankreich 25 Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ AGV. Diese sollen auf wichtigen Routen den Eurostar Italia - Zügen Konkurrenz machen. Ende April 2012 startete NTV den kommerziellen Betrieb.
Aktualisiert am: 29.04.2012
Der TGV Réseau befährt fast das gesamte TGV-Netz. Ein paar Garnituren kommen bis nach Brüssel, um Direktverbindungen in den Süden Frankreichs anbieten zu können. Im Mai 2001 stellte der TGV Réseau Nummer 531 einen Langstreckenrekord auf. Für die Distanz von 1067 Kilometer benötigte der Zug nur dreieinhalb Stunden Fahrzeit.
Aktualisiert am: 06.05.2012
Zur Zeit sind umfangreiche Bauarbeiten für neue Hochgeschwindigkeitsstrecken im Gang. Ziel ist die Schaffung eines Schnellstreckennetzes in Form eines großen „T“. Eine Flashseite zeigt die Einsatzgebiete aller Superzüge Italiens.
Aktualisiert am: 05.06.2006