Österreich möchte bis 2010 zu den Top-Bahnen Europas gehören und investiert daher seit einigen Jahren kräftig in das Schienennetz und die Fahrzeuge. Neue Höchstgeschwindigkeiten bis zu 230 km/h sollen die Bahn auch wettbewerbsfähiger gegenüber dem Flugverkehr machen.

railjet

Österreichs Hochgeschwindigkeitszug besteht aus einer Taurus-Hochleistungslokomotive, antriebslosen Mittelwagen und einem Steuerwagen. Der besonders komfortable Superzug erreicht bis zu 230 km/h im Plandienst.
Aktualisiert am: 02.05.2009

ICE 1

Im Juni 1991 gingen die ersten 23 ICE in Betrieb. Nach und nach stockte die Deutsche Bahn ihre ICE 1 - Flotte auf 60 Fahrzeuge auf. Bei einem schweren Zugunglück am 3. Juni 1998 zerschellte ein Zug dieser Baureihe nach einer Entgleisung an einer Brücke. Seitdem verkehren nur noch 59 ICE 1 durch Deutschland, sowie in Teilen Österreichs und der Schweiz. Von Mitte 2005 bis Ende 2008 machte die DB die Züge durch ein umfangreiches Modernisierungsprogramm für die nächsten zehn Jahre fit.
Aktualisiert am: 10.03.2009

ICE-T

Dieser 230 km/h schnelle ICE-Zug verfügt über eine Neigetechnik und beschleunigt den Verkehr auf kurvenreichen Strecken. Wie beim ICE 3 sind auch hier die Hälfte aller Räder angetrieben und es gibt keine Triebköpfe mehr. Zum Winterfahrplan 2004/2005 rollte die zweite ICE-T-Generation an. Ein Jahr später weitete sich das Einsatzgebiet der Neigezüge auf Österreich aus.
Aktualisiert am: 01.11.2008